Nicht was wir erleben,EngelPage
sondern was wir empfinden, was wir erleben,
das macht unser Schicksal aus.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

 

Die Diagnose einer Krebserkrankung stellt sehr oft eine gro√üe psychische Belastung dar, aus der sich √Ąngste, Fragen und Unsicherheiten ergeben k√∂nnen. Als √Ąrztin, Psychoonkologin und Krankenhausseelsorgerin biete ich Ihnen Gespr√§che an, in denen Ihre Krankheit und deren Verarbeitung Geh√∂r und Raum finden. Physische und psychische Beschwerden, hier besonders √Ąngste und Depressionen, k√∂nnen durch spezifische psychotherapeutische Ma√ünahmen gelindert werden. Die Unterst√ľtzung und das Gespr√§chsangebot in dieser Situation erstreckt sich auch auf die Beratung und Begleitung der Angeh√∂rigen. Ebenso sollte die Einbeziehung des Partners in Erw√§gung gezogen werden, denn die Qualit√§t der Partnerschaft hat zus√§tzlich gro√üen Einfluss auf die Krankheitsbew√§ltigung. Ferner k√∂nnen Entspannungstechniken erlernt werden.

Die psychoonkologische Begleitung beginnt idealerweise zeitnah zu der Diagnosestellung, jedoch kann sie in jeder Phase der Krankheit und ihrer Verarbeitung sinnvoll sein. Dabei ist die Therapiedauer und Intensit√§t auf die Bed√ľrfnisse des Patienten ausgerichtet.

Besondere Ziele der Psychoonkologie sind

  • Wiederherstellung und Verbesserung des Selbstwertgef√ľhls
  • Stabilisierung der psychischen Gesamtsituation
  • Erkennen von Abwehrstrategien
  • Ressourcenorientierte Krisenbew√§ltigung
  • Sensibilisierung f√ľr das eigene K√∂rperbild, die K√∂rperfunktionen und K√∂rperempfindungen
  • Therapie der tumorbedingten Fatigue durch Erkennen der emotionalen und psychischen Ausl√∂ser
  • Diagnose und Behandlung von depressiven Angstzust√§nden
  • F√∂rderung der Eigenverantwortung
  • Verbesserung von sozialen Bindungen und Unterst√ľtzung von neuen oder wieder aufgenommenen Aktivit√§ten
  • Formulierung und Frage nach Lebenssinn und Lebenszielen

Bei Bedarf stehe ich Ihnen auch als seelsorgerliche Gespr√§chsbegleiterin zur Verf√ľgung, gerade auch bei zentralen Themen um die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben, Leben und Tod. Dazu geh√∂rt auch die einf√ľhlsame Begleitung des Patienten und der Angeh√∂rigen in der letzten Lebensphase.